Roberta

Über mich

 

Jedes Alphabet besitzt seine eigene Schönheit und solang man offen bleibt, kann man neue Ausdrucksformen lernen und diese in kalligraphischer Form interpretieren.

Kalligrafie ist kein Ausbildungsberuf mit drei Jahren Lehrzeit und eben auch kein Studienfach. Und deswegen scheint es mit Blick auf meinen beruflichen Werdegang als Yogalehrerin und Dozentin an der Universität vielleicht überraschend. Der Schein trügt.

So befasste ich mich als Dozentin für Fremdsprachen viel mit einzelnen Wörtern, Sätzen, mit Gedichten, längeren Texten. Darunter auch mit Handschriften, die ein Ausdruck des menschlichen Charakters sind. 

 

 Als Yogalehrerin musste ich lernen, wie schwierig und langwierig es ist, die Kunst der Meditation zu erlernen. Unser Geist möchte uns vom eigentlichen Zweck ablenken und sucht Gedanken und Gefühle, die genau das tun. Die Kalligrafie schafft dann aber eine Brücke zwischen Geist und Körper, wir sind zugleich konzentriert und tätig, und ganz still. Und am Ende des Prozesses steht sogar ein künstlerisches Objekt, das man anfassen und betrachten kann, das zugleich Ausdruck unseres Selbst und des Moments ist.

Die kalligraphische Kunst ist keine intellektuelle Haltung, sondern bringt den Geist in Harmonie mit dem Körper und dem eigenen Atem. Durch die vielen Stunden in Stille schreibend, bekommen die Worte eine neue Kraft. Man lernt anders zu hören und zu sehen – nicht nur bei der künstlerischen Arbeit, sondern im eigenen Leben.

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